Alterlangen

Das 1,5 km westlich von Erlangen gelegene Alterlangen ist die um 1002 genannte villa Erlangon, d.h. die Muttersiedlung der Altstadt. In Bezug zu dieser hieß das Dorf jenseits der Regnitz seit dem 14. Jh. Alten-, Klein- oder Wenigenerlang(en), mundartlich "Altenerling".
Seine Anfänge dürften frühestens in die Zeit um 800 zurückreichen, als die Franken den Ausbau der Main- und Regnitzlande verstärkten.
Nach der Säkularisation und dem Übergang an Bayern 1810 wurde Alterlangen, das 1811 insgesamt 18 Häuser und 89 Einwohner zählte, 1818 der Gemeinde Kosbach zugeschlagen.
Seit 1862 gehörte es zum oberfränkischen Bezirksamt Höchstadt/A. Zum 1.4.1920 erfolgte die Eingemeindung mit 446 Einwohnern (63 Anwesen) und 336 ha Gemarkungsfläche nach Erlangen.
Nach dem 2. Weltkrieg begann in Alterlangen eine nahezu ausschließlich von privaten Bauträgern durchgeführte intensive Bauphase. Für die wachsende Bevölkerung konnten 1964 die kath. Pfarrei St. Heinrich und für den stark zunehmenden protestantischen Anteil bereits 1960 die ev. Pfarrei Johanneskirche errichtet werden.
Am 31.12.2000 zählte Alterlangen mit dem amtlichen Gemeindeteil Heiligenloh (urspr. Waldstück westlich der Möhrendorfer Straße) 5773 Einwohner.

 

Text: Erlanger Stadtlexikon



Wiesengrund 2012
Alterlangen um 1980
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